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Mission: Impossible - Rogue Nation

Während das neue James-Bond-Abenteuer „Spectre“ aktuell die deutschen Leinwände erobert, stürmt der jüngste „Mission: Impossible“-Blockbuster den hiesigen Heimkinomarkt: Ethan Hunt staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass seine Spezialeinheit nach zahlreichen ausufernden Einsätzen aufgelöst wird und CIA-Direktor Hunley alle Agenten in die Zentrale zurückbeordert. Ein Befehl, den Hunt jedoch missachtet, da er einer gefährlichen Terrorvereinigung auf der Spur ist, die den Namen „Das Syndikat“ trägt und aus tot geglaubten internationalen Ex-Spionen besteht. Während Hunley die Jagd auf den eigenmächtig operierenden Agenten eröffnet, wird dieser bei seinen Nachforschungen gefangen genommen und kann sich bloß mit Hilfe der undurchschaubaren Ilsa Faust aus seiner misslichen Lage befreien. Obwohl der CIA-Chef bei der Suche nach Ethan massiven Druck auf seine früheren Teammitglieder ausübt, gelingt es dem unbotmäßigen Geheimdienstler, sich in Wien mit Technikgenie Benji zu treffen. Während einer Opernaufführung werden die beiden auf die Schergen des Terrorstrategen Solomon Lane aufmerksam, die den österreichischen Bundeskanzler ermorden sollen.

Zum fünften Mal gibt sich Hollywood-Star Tom Cruise als „Mission: Impossible“-Hauptdarsteller und -Produzent die Ehre. Auf dem Regiestuhl nahm beim neuen Ethan-Hunt-Abenteuer Christopher McQuarrie Platz, der 1996 einen Oscar für sein Drehbuch zum berühmt-berüchtigten Verwirrspiel „Die üblichen Verdächtigen“ erhielt und schon mehrfach mit Cruise zusammengearbeitet hat (unter anderem bei „Jack Reacher“). Erwarten darf der Zuschauer, einmal mehr, ein routiniert inszeniertes Actionfeuerwerk, das gleich zu Beginn aus dem Vollen schöpft, wenn der Protagonist an einem startenden Flugzeug hängt und darauf hofft, dass Benji per Fernsteuerung eine Außentür öffnen kann. Ähnlich wie im James-Bond-Universum verschlägt es Ethan Hunt bei der Suche nach Terroranführer Lane an unterschiedliche, mehr oder weniger exotische Schauplätze – wobei vor allem die Wien-Passage mit ihren nervenaufreibenden Kampfszenen vor dem Hintergrund von Puccinis „Turandot“-Oper hervorsticht. Als Bereicherung erweist sich die schlagkräftige und ebenso geheimnisvolle Ilsa Faust, ohne die IMF-Agent Hunt in manchen Situationen – Stichwort: Unterwassersequenz – hoffnungslos aufgeschmissen wäre. Leicht getrübt wird das rasant-selbstironische Blockbuster-Treiben durch die etwas beliebig erscheinende Geschichte, die trotz einiger Täuschungsmanöver kein Klassikerpotenzial besitzt.


Blu-ray-Bildformat:1:2,39/1080p
Ton:Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Französisch DD 5.1/Spanisch DD 5.1/Italienisch DD 5.1/Engl. f. Sehg.
Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch/Dänisch/Engl. f. Hörg./Finnisch/Niederländisch/Norwegisch/Schwedisch

DVD Extras: Entfallene Szenen, Making of, Audiokommentar

Blu-ray Extras: Entfallene Szenen, Making of, Audiokommentar

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