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Filmkritik von Frederike, 14
Nordische Filmtage Lübeck 2011

Bis zum letzten Hindernis
Originaltitel: Til siste hinder
Norwegen, 2011
Regie: Anders Øvergaard
Schauspieler: Julie Nordhuus (Ida), Marianne Meløy (Lisbeth)

\"Bis zum letzten Hindernis\" – eindeutig ein klassischer Pferdefilm: Modebewusstes Großstadtmädchen zieht aufs Land, lernt Pferd kennen, das sich zufällig nur von ihr zähmen lässt, lernt mal eben reiten und nimmt nach kurzer Zeit mit ihren neuen Reitfreundinnen an einem Turnier teil. Idas Verwandlung vom Partygirl zur Pferdenärrin verläuft sehr schnell.

Auch wenn die Idee der Geschichte nicht neu ist und man das Ende schon voraussehen kann, ist der Film wirklich gut gemacht. Idyllische Landschaftsaufnahmen und Reitszenen prägen den Film, aber auch Dramatik und Spannung werden geboten. Der krasse Unterschied zwischen dem Stadt- und dem Landleben wird überzeugend dargestellt; aber auch Themen wie wahre Freundschaft werden behandelt. Insgesamt also ein sehenswerter toller Film zu einer etwas abgegriffenen Story. Empfehlen würde ich diesen Film daher besonders Zuschauern, die vorher noch nicht so viele Pferdefilme gesehen haben.


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