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DIE KINDER AUS NO. 67
Deutschland 1980, Usch Barthelmeß-Weller, Werner Meyer
103 Min., Farbe, FSK: 6, Altersempfehlung: ab 10 Jahre
Darsteller: Bernd Riedel, René Schaaf, May Buschke
Genre: (Anti-)Kriegsfilm, Kinder, Politischer Film, Literaturverfilmung, Großstadtfilm

Berlin 1933. Paul und Erwin leben im Hinterhaus der No. 67. Mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft bilden sie eine Bande, die auf alle erdenkliche Art und Weise versucht, an Geld zu kommen, um sich einen Lederfußball leisten zu können. Sie verkaufen Pferdemist oder putzen Schuhe. Der Zusammenhalt im Haus No. 67 ist so groß, dass ein geplantes Maskenfest zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung umfunktioniert wird, um Geld für die Mietschulden von Pauls Familie zu sammeln. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten jedoch beginnt der Zusammenhalt zu bröckeln. Die Tage der engen Jungenfreundschaft gehen zu Ende. Die politischen Ereignisse beeinflussen immer mehr den Alltag der Kinder und unterstützen Misstrauen und Argwohn.

Aus der Sicht der Kinder erzählt dieser Film seine Geschichte. Konsequent bleibt er ihrer Sichtweise verbunden, einerseits direkt und unvoreingenommen, andererseits fragend und ratlos gegenüber den Veränderungen, die sich vollziehen. Mit sorgfältigen und milieugetreuen Detailschilderungen vermittelt der Film, wie sich die Welten zwischen Vorderhaus und Hinterhaus der No. 67 spalten. Die Freundschaftssituation einer Kindergruppe wird zum Spiegel der politischen Entwicklungen im Nationalsozialismus.

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Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (48. Woche 2004).

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