Einsatz auf 4 Pfoten – Ein Weihnachtsmärchen
USA 2005, Kieth Merrill
103 Min., Farbe, FSK: o.A., Altersempfehlung: ab 6 Jahre
Darsteller: Jordan Claire Green, Tom Kemp, Susan Wood, Adam Hicks, Jim Jackman, Richard Riehle, Roland Pelletier, John Billingsley u.a.
Genre: Familienfilm, Komödie, DVD-Premiere

USA um 1930: Der 12-jährigen Emma O’Connor und ihrem Vater Douglas geht es wirtschaftlich schlecht. Wegen der Rezession wird der Alleinerziehende arbeitslos und fürchtet, dass er seine Tochter kaum noch versorgen kann. Also muss Emma mit dem Zug aus ihrer Heimatstadt Pittsburgh (Pennsylvania) zu „Tante“ Delores nach Doverville im Bundesstaat Maine reisen. Delores ist wenig erfreut über Emmas Aufenthalt, der gleich für Tratsch unter den Kundinnen ihres Friseursalons sorgt. Doch nicht nur das Mädchen ist unwillkommen. Der Bürgermeister der Stadt will ein „Hunde-verboten-Gesetz“ durchsetzen. Als sie selbst einem Welpen das Leben rettet, gerät Emma mitten in die Auseinandersetzung zwischen ihm und der engagierten Cathy Stevens, die Hunden außerhalb der Stadtgrenze ein neues Zuhause bietet. Emma hilft mit einem wunderbaren Einfall, die Gefahr von den Hunden der Stadt abzuwenden und wie durch ein Wunder erfüllt sich an Weihnachten der größte Wunsch des Mädchens.

Die Drehbuchvorlage zu dieser DVD-Premiere stammt von der siebenjährigen Tochter des ausführenden Produzenten. Neben der klaren Sicht, welche Menschen gutherzig und welche rücksichtslos sind, ist es der jungen Autorin durchaus gelungen, ihre Charaktere mit Entwicklungen und überraschenden Veränderungen auszustatten. Vieles wirkt dabei ausgesprochen harmonisch und entspricht klischeehaften Wunschvorstellungen von Kindern. Manche Probleme lösen sich, gemessen an der Realität, leicht. Die jungen Zuschauer jedenfalls können Emmas Wünsche gut nachempfinden. Sie spüren, dass Emma Menschen sucht, die sie annehmen, auch wenn sie kein „typisches“ Mädchen ist und dass sie sich nach einem Zuhause sehnt. Das Gefühl sprechen zudem klassische Slapstickszenen der „Bösewichte“ und spannend inszenierte Hunderettungen an.

DVD-Bildformat: 1:1,33; 4:3
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch

Der Originaltitel „The 12 Dogs of Christmas“ geht zurück auf ein bekanntes amerikanisches Weihnachtslied für jüngere Kinder, das in variierter Form als Weihnachtsaufführung den Höhepunkt und Abschluss der Handlung bildet.

Anbieter:
Kauf-DVD: EuroVideo
Verleih-DVD: EuroVideo

Die Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum 15. November 2009.

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Top-Videonews 2009

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Eine „märchenhafte“ Produktionsgeschichte

Im Dezember 1997 schrieb die siebenjährige Emma Kargen, als sie sich bei einem Abendessen mit befreundeten Familien langweilte, eine Parodie auf das traditionelle Weihnachtslied „12 Days before Christmas“. Ein Jahr später veröffentlichte der Verlag Nelson Publishing in Nashville ihre Geschichte zur Weihnachtszeit. Zusammen mit einer Musik-CD, die von Emmas Vater Ken Kargen produziert wurde.

Dass aufgrund des großen Erfolges dann die Idee zum Film auch nicht fern war, ist verständlich. Der Produzent gab die Geschichte als Animationsfilm in Auftrag. Der Drehbuchautor aber schrieb einen Spielfilm und überzeugte damit. Beim Casting beschlossen die Macher dann kurzerhand, dass die Hauptfigur nicht ein Junge sondern ein Mädchen sein sollte, weil sich einfach so viele talentierte Mädchen um die Rolle beworben hatten.

Die erste Hauptdarstellerin gab nach einigen Tagen ihre Mitarbeit auf und so übernahm dann Jordan Claire Green die Rolle. Im August 2004 waren die Dreharbeiten beendet.

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Das Lied „12 Days before Christmas“

Die Zeilen des Liedes beschreiben über zwölf Tage hinweg jeweils ein Geschenk für die Liebste. Gerechnet wird diese Zeit vom 26. Dezember bis zum 6. Januar, der traditionell das Ende der Weihnachtszeit bedeutete.

Das Lied ist eine alte Volksweise, die auch als Spiel gespielt werden kann. Ein Vorsänger singt die erste Zeile, die Mitspieler singen nacheinander den Vers nach und alle den Refrain. Dann wird eine neue Zeile ergänzt, sobald ein Mitspieler einen Fehler macht, muss er ein Pfand abgeben oder etwas Bestimmtes tun.

Beispiel einer letzten Strophe:
On the twelvth day of Christmas,
My true love gave to me, (Anfangsverse)
Twelve Drummers Drumming,
Eleven Pipers Piping,
Ten Lords-a-Leaping,
Nine Ladies Dancing,
Eight Maids-a-Milking,
Seven Swans-a-Swimming,
Six Geese-a-Laying,
Five Golden Rings,
Four Calling Birds,
Three French Hens,
Two Turtle Doves,
And a Partridge in a Pear Tree. (Refrainzeile)

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