|
Animationsfilm
Der Animationsfilm ist die Kunst, Unbewegliches lebendig werden zu lassen. Jedes Filmbild muss dafür einzeln hergestellt werden. Bei einem Zeichentrickfilm wird dafür die entwickelte Figur zeichnerisch verändert, mit Hilfe der Computertechnik kann dann Bild für Bild errechnet werden. Pro Filmsekunde entstehen 24 Bilder (bei einer Filmlänge von 80 Minuten sind das also 115200 Bilder). Manche der mehreren hundert Zeichner bei einem Zeichentrickfilm sind nur für die Hintergründe zuständig, während andere ausschließlich die Figuren zeichnen. Verbindliche Vorlagen für alle Zeichner, sogenannte Modellbögen, garantieren dabei, dass die Figuren des Films einheitlich aussehen. Heute entstehen Zeichentrickfilme überwiegend ohne den Einsatz von Kameras: die Zeichnungen werden mit Scannern in den Computer übertragen und dort zur Endfassung des Films montiert.
Weitere Informationen zum Animationsfilm und zur Arbeitsweise einzelner Studios finden Sie im Lexikon des Kinder- und Jugendfilms.
|