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3D-Computeranimation

Der Computer ist in der Produktionstechnik heutiger 3D-Animationen zum wichtigen Handwerkszeug für die Filmschaffenden geworden. Kreativ gestaltete Welten verknüpft mit fotorealistischen Bildern verleihen dem Film eine unverwechselbare Wirkung und Originalität.
Egal ob die Figuren einer Filmgeschichte reine Computerkreationen sind, oder ein Modell (z.B. aus Knete, Holz, Pappmaché) per Scan datentechnisch aufbereitet wird: jeder Grundform werden zentrale Animationspunkte (avars) zugeordnet. Werden diese vom Animator einzeln verschoben, so entsteht der Eindruck einer Bewegung. Der Animator bestimmt Ausgangsbild und Endbild der Bewegung, Computerprogramme errechnen daraufhin die Zwischenphasen (inbetweens) des Ablaufes. Erst wenn die Bewegung stimmt, wird die Oberfläche der Figur (z.B. Kleidung oder Fell), inklusive Licht und Schatten, geschaffen.
Auf gleiche Weise entstehen Szenerien, in denen die Figur auftritt. Ist sie dort eingefügt, können die wechselnden Perspektiven, die herkömmliche Kamerablickwinkel imitieren, bestimmt werden.
All diese Informationen verarbeitet der Computer (rendering) und kombiniert sie zu einem Einzelbild (frame). Die Produktion einer abendfüllenden 3D-Animation kann als Computerkreation zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen - unter Mitarbeit mehrerer hundert Animatoren.