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ESTLAND MON AMOUR
Deutschland 2004, Sibylle Tiedemann
94 Min., Farbe, FSK: 12, Altersempfehlung: ab 12 Jahre
Genre: Dokumentation

Vor Jahren schloss Klaus Tiedemann mit gesellschaftlichen Normen und Werten ab, kündigte Job und Bankkonto und zog aus, das Baltikum zu erkunden. Als offener, lebenslustiger Mensch wurde er dort schnell aufgenommen und fand viele Freunde, bei denen er wohnen und arbeiten konnte. Als er in Estland bei einer befreundeten Familie übernachtete starb er und wurde Morgens zugedeckt neben der Leiter gefunden, die zu seinem Zimmer auf dem Dachboden führte. Todesursache: Herzinfarkt... oder nicht? Seine Schwester Sibylle Tiedemann zweifelt den Befund an und reist sieben Jahre nach dem Tod ihres Bruders nach Estland, um dessen Lebensweg nachzuvollziehen. Nach und nach entdeckt Sibylle, was ihren Bruder an Estland faszinierte: die Leute, die Kultur, die Geographie und die kräftigende Energie, die von diesem Teil Europas auszugehen scheint.

Sibylle Tiedemann schafft es, mit ihrem Film den Geist Estlands einzufangen. Anhand von Interviews mit Menschen, die mit ihrem Bruder in Kontakt standen, versucht sie den mysteriösen Tod ihres Bruders zu rekonstruieren und erfährt dabei eine Menge über Land und Leute. Die Schwesterliebe merkt man der Dokumentation an, wenn private Videos aus der Kindheit des Geschwisterpaares gezeigt werden, doch bleibt Sibylle überwiegend sachlich und stellt Fragen, statt Behauptungen aufzustellen. Durch die landestypische Musik wird eine nostalgische, leicht traurige Stimmung geschaffen, die das Thema des Filmes unterstreicht.
Somit bildet „Estland Mon Amour“ wie sehr passend auf dem DVD-Cover beschrieben „eine poetische Liebeserklärung und einen schmerzlichen Abschied“.

Bildformat: 16:9
Ton: Dolby Digital 2.0
Sprache: Deutsch

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Anbieter:

Kauf-DVD: good!movies

Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26. Woche 2007).

www.Top-Videonews.de 2007