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DOGTOWN BOYS
USA, Deutschland 2005, Catherine Hardwicke
104 Min., Farbe, FSK: 12, Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Darsteller: Heath Ledger, Victor Rasuk, Emile Hirsch, John Robinson, Rebecca De Mornay u. a.
Genre: Action, Abenteuer, Drama, Jugend

Dogtown ist ein heruntergekommenes Viertel im kalifornischen Venice, dem Wohnort der verwegenen Surfer Jay Adams, Tony Alva, Stacy Peralta und Skip Engblom. Die unangepassten Außenseiter, deren Leben ganz aus Surfen und Skaten besteht, werden in den 70er Jahren als Z-Boys fast über Nacht berühmt, als sie lebensgefährliche Surf-Techniken mit der Kunst des Skatens kombinieren. Ihr Talent und ihr Wagemut machen die neue Sportart so populär, dass sie sich in Verbindung mit einem hippen Lifestyle schnell zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. Die zunehmende Kommerzialisierung ihres Hobbys und ihre große Popularität gefährden allerdings nicht nur den Zusammenhalt in der Gruppe, sondern verändern auch ihre Vorstellungen von Freundschaft, Unabhängigkeit und Freiheit.

Regisseurin Catherine Hardwicke, die hierzulande durch ihren Film „Thirteen“ bekannt wurde, möchte in „Dogtown Boys“ mit beträchtlichem Produktionsaufwand den Zeitgeist einer Epoche vermitteln. Zugleich soll es ein spannender Film über die Probleme von Heranwachsenden sein, die eine Extremsportart mit großem Schauwert ausüben. Sie kann sich darauf berufen, dass sich diese Geschichte um die Z-Boys so oder so ähnlich tatsächlich zugetragen hat, zumindest was den legendären Dog Bowl im Swimmingpool betrifft. Die Z-Boys übten damals in wegen der Wasserknappheit entleerten Schwimmbädern der Reichen, die abgerundete Wände hatten. Schade nur, dass Hardwicke in der ersten Hälfte ihres Films mit schnellen Schnitten und entfesselter Handkamera zu sehr am reinen Schauwert der Stunts klebt und die Protagonisten erst dann an Profil und Tiefe gewinnen, als sie bereits berühmt sind, und von skrupellosen Geschäftsleuten korrumpiert werden. Als Einstieg in die Materie dennoch sehenswert und für alle Skater ohnehin ein Muss.

Das Bonusmaterial enthält Kommentare der Regisseurin und der Hauptdarsteller sowie dem fast schon obligatorischen „Making of“ sowie sehenswerte Informationen über die gefährlichen Stunts bei den Dreharbeiten, die Cameo-Auftritte von drei der echten Z-Boys und ein Musikvideo.

DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte, Polnisch
DVD-Extras: Outtakes, Audiokommentar, Entfallene Szenen, Featurettes, Interviews, Making of, Musikvideo, Storyboards, Trailer

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Anbieter:

Verleih-DVD: Sony Pictures
Kauf-DVD: Sony Pictures

Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10. Woche 2006).

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