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Zwei Preisträger bei "Mo und Friese"

Das diesjährige Festival für Kinderkurzfilme "Mo und Friese" hat gleich zwei Preisträger für die unterschiedlichen Zielgruppen gekürt: Der Friese-Preis für die Filme ab 4 und ab 6 Jahre wurde dem nordirischen Film Charlotte's Red (Charlottes Rot, 2004) verliehen. Die fünfköpfige Kinderjury fand den Film spannend und witzig. "Es war toll, wie Charlotte ihren Vater am Ende doch noch überzeugen konnte, dass Geld nicht alles ist. Vielleicht hört er ja auch mit dem Bilder klauen auf?"
Lobend erwähnte die Friese-Jury den Kurzspielfilm Ønskebrønnen (Der Wunschbrunnen, 2005) von Robert Næss aus Norwegen, denn sie fanden den Jungen sehr hilfsbereit und mutig. "Einer von uns ist auch mal umgezogen und fand das wirklich doof. Toll, dass der Junge es geschafft hat, wieder nach Hause zu fahren."
Der von GEOlino gestiftete Mo-Preis für die Filme ab 9 Jahre und ab 12 Jahre ging mit Maré Capoeira (2005) nach Brasilien. Besonders gefiel den vier Jurymitgliedern, wie der Junge Maré seine Geschichte selbst erzählt. "Der Film hat Lust gemacht, auch Capoeira zu lernen. Die Musik war auch toll!"
Der Dokumentarfilm Punam (2005) von Lucian Muntean aus Serbien wurde von der Mo-Jury lobend erwähnt. "Wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie die Kinder in anderen Ländern leben. Es ist sehr traurig, wie die Kinder im Steinbruch arbeiten müssen. Toll, wie sich das Mädchen Punam um ihre Geschwister kümmert."

www.moundfriese.de