WINNIE PUUH'S BILDERBUCH - 1, 2, 3 ZAUBEREI

USA 2001, Dean Gordon, Mitchell Kriegman
47 Min., Farbe, FSK: o.A.
Genre: Animation, Kinder, Kurzfilm, Literaturverfilmung

Vier Kurzfilme mit neuen Erlebnissen der Freunde aus dem Hundertmorgenwald:

"Jeder Esel kann lesen"
Eule hat die Idee, ihre vielen Bücher allen Freunden zugänglich zu machen und eröffnet eine Bibliothek. Und tatsächlich findet jeder ein Buch, das ihn besonders interessiert: Winnie Puuh liest ein Honig-Buch, Tigger findet Tipps für Sprünge und Hüpfer und Ferkel begeistert sich für „Die drei kleinen Schweinchen“. Nur der immer traurige und pessimistische I-Aah sieht sich erst gar nicht um. Die Freunde müssen ihn mit einer Mohrrübe in die Bibliothek locken und, siehe da, auch für I-Aaah findet sich etwas Passendes: „Traurige Gedichte“.

"Bitterer Honig"
Im ganzen Hundertmorgenwald ist kein Honig zu finden, denn die Bienen wollen nicht mehr arbeiten, bis die Königin ihnen Urlaub gewährt. Winnie Puuhs Magen knurrt schon so laut, dass die Freunde besorgt sind. Jeder bietet ihm von seinem Lieblingsessen an, doch das trifft nicht den Geschmack des Bären. Erst als durch Zufall alle Zutaten durcheinander geraten, kommt eine auch für Puuh leckere Mischung heraus. Und gerade da kommt auch die gute Nachricht, dass die fleißigen Bienen ihre Arbeit wieder aufgenommen haben.

"Der große Puuh-Dini"
Ist eine Anspielung auf den berühmten Zauberer Houdini. Denn per Zufall entdeckt Winnie Puuh, dass gefüllte Honigtöpfe vom Himmel fallen, wenn er sie nur mit einem Reim herbeiwünscht. Gleich melden alle Freunde ihre Wünsche an, aber der Zauber versagt. Kurzerhand denkt Puuh sich gemeinsam mit seinem besten Freund Ferkel für jeden etwas hübsches Selbstgemachtes aus.

"Der verlorene Tag"
Jeden Morgen kreuzt Rabbit auf seinem Kalender einen Tag aus und weiß dann gleich, was heute zu tun ist. Winnie Puuh bringt dieses System ungewollt durcheinander, als er ein weiteres Kreuz macht und Rabbit nun unter Hochdampf die Arbeiten von zwei Tagen an nur einem erledigt. Was zunächst so aussieht, als habe er einen Tag verloren, entpuppt sich als das Gegenteil: Rabbit hat einen freien Tag gewonnen, den die Freunde entspannt beim Picknick verbringen.

Die 10-minütigen Kurzfilme schildern Alltagsepisoden, die auch schon für kleine Kinder nachvollziehbar sind. Anders als in den britischen Zeichentrickfilmen hat die Disney-Produktion die bekannten Figuren von A.A. Milne hier als Puppen per Computer animiert, was den Geschichten etwas von ihrem liebenswert klassischen Charme nimmt. Absolut verzichtbar sind die Zusammenfassungen des „Gelernten“ nach jeweils zwei Geschichten durch den Erzähler. Etwas mehr Zutrauen zu den eigenen Geschichten und vor allem zum Kinderpublikum, das die „Botschaft“ längst verstanden hat, dürfte man bei Disney schon haben.

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Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung ( 12.Woche 2003).

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