WINNIE PUUH - KLEINE GESCHENKE FÜR GROSSE FREUNDE

USA 1988, Jamie Mitchell, Terence Harrison
53 Min., Farbe, FSK: o.A.
Darsteller: Stimmen: Heinz Palm, Wolfgang Kühne, Santiago Ziesmer, Uwe Paulsen, Marie-Luise Schramm, Wanja Gericke, Roland Hemmo
Genre: Animation, Kinder, Kurzfilm, Literaturverfilmung

Durch Christopher Robin erfährt Winnie Puuh von dem "Wünsche-Stern" und seinen wunderbaren Möglichkeiten. Gleich will der Bär die Träume seiner Freunde den Zauberkräften anvertrauen. Doch damit handelt Winnie sich nicht nur eine Menge Arbeit ein, sondern auch noch die Sorge, etwas Wertvolles von Christopher Robin "abgenutzt" zu haben. Der Wünsche-Stern ist nämlich plötzlich vom Himmel verschwunden.
Rabbit hat sich entschlossen, Frühjahrsputz zu halten und sich von einer Menge altem Kram zu trennen. Die Hasenbuchstütze, die dabei auch auf dem Sperrmüll landet, weil sie einzeln nichts nützt, wird von Ruh gefunden. Und dann beginnt ein eifriges Weiterschenken und das Bemühen "Honig für den Hasen" aufzutreiben.
"I-aahs neuer Freund" schafft es tatsächlich, dem alten Griesgram eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. Der kleine Keimling, den I-aah sofort in sein traurges Herz geschlossen hat vertreibt ihm die Einsamkeit und entlockt ihm sogar Schlaflieder.
Vom Wettstreit der Spielzeuge im Kinderzimmer erzählt die letzte Episode dieser Zusammenstellung "So ein Affentheater". Bruno, ein aufziehbarer Affe in Uniform gilt laut Werbung als das schönste Geschenk, was man sich wünschen könne. Doch die Freunde im Hundertmorgenwald sind irritiert über das selbstsüchtige und bestimmende Verhalten des Neuankömmlings. Zum Glück stellt sich heraus, dass Bruno zum Geburtstag an Christophers Freund verschenkt werden soll.

Eine ausgewogene Verteilung zwischen poetischen Erzählungen (Wünsche-Stern und I-aahs neuer Freund) und turbulenten Ereignissen bietet diese Filmzusammenstellung. In Dramaturgie und Filmtechnik in bewährten Disney-Standards gefertigt, greifen sie Gefühlslagen von Kindern auf. Transportiert über die Stofftiere des Jungen Christopher Robin sind die Ereignisse bereits für ganz kleine Zuschauer zu verstehen und mitzufühlen. Etwas verwirrend und zuweilen umständlich wirkt "Honig für den Hasen". Die anderen Geschichten überzeugen durch liebevolle Beobachtungen von Details und ihre vertraut agierenden Hauptfiguren. Die Zusammenfassungen des "Herrn Erzählers" zwischen den Geschichten hätten die Herausgeber jedoch getrost weglassen können, wirken sie doch insgesamt sehr moralisierend und absolut belehrend.



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Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung ( 16.Woche 2003).

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